Aufwärmen – Methoden und Dauer
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Aufwärmen – Methoden und Dauer
04.08.2010 08:31 von Arndt H.Vor einem Training oder einem Wettkampf sollte unbedingt das richtige Aufwärmen erfolgen. Sind die Muskeln und Gelenke ein wenig gedehnt, dann kommt es seltener zu Verletzungen. Mit dem richtigen Aufwärmprogramm wird der Körper optimal vorbereitet.
Beim Aufwärmen wird in drei verschiedene Gruppen eingeteilt. Die erste Variante ist das aktive Aufwärmen. Dies bedeutet, dass die jeweiligen Muskeln aktiv beansprucht werden. Dies erfolgt durch leichtes Lauftraining oder andere Aufwärmübungen. Der Körper wird damit auf die anstehende Belastung vorbereitet, aber nicht komplett beansprucht. Das passive Aufwärmen kann durch Massagen oder warme Bäder stattfinden. Die Muskeln werden dabei gelockert und zudem wird die Durchblutung der Haut gefördert. Der Nachteil bei diesem Aufwärmen ist jedoch, dass man Ermüdungserscheinungen bekommt. Auf sportliche Höchstleistungen ist der Körper damit nicht optimal vorbereitet. Beim mentalen Aufwärmen sollen die Belastungen in erster Linie im Geist stattfinden. Der Kopf wird dabei frei und der Sportler kann sich auf den bevorstehenden Wettkampf oder das Training konzentrieren. Um das mentale Aufwärmen durchführen zu können, bedarf es der Unterstützung des Trainers oder muss selbst angelernt werden.
Das richtige Aufwärmen kann sich sowohl auf den Körper als auch auf den Geist positiv auswirken. Die Zeit für das optimale Warmwerden richtet sich nach dem Alter des Sportlers. Es hängt zudem von der umgebenden Temperatur ab. Am Morgen sollte das Aufwärmen zum Beispiel länger andauern als am späten Nachmittag. Ein effektives Aufwärmen sollte in der Regel etwa zehn Minuten oder mehr betragen. Der eigentliche Sport sollte dann binnen fünf Minuten des Aufwärmens erfolgen, da sonst die Wirkung nachlässt. Der genaue Ablaufplan beim Aufwärmen hängt vom Sportler und der Sportart ab und kann individuell gestaltet werden.

