Atemtechniken beim Schwimmen
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Atemtechniken beim Schwimmen
05.08.2010 13:25 von Arndt H.Beim Schwimmen sollten die Sportler nicht nur auf den richtigen Stil und die optimale Wendung achten, sondern auch auf die richtige Atemtechnik. Das richtige Atmen hängt vom Stil des Schwimmens ab. Mit der richtigen Technik lässt sich nicht nur der Schwimmstil verbessern, sondern auch die Gesamtleistung wird durch das Atmen optimiert. Ermüdungserscheinungen treten dann nicht so schnell auf, als wenn der Schwimmer falsch atmen würde.
Beim Brustschwimmen sollte der Kopf nicht die gesamte Zeit über der Wasseroberfläche gehalten werden. Bei der optimalen Atemtechnik taucht der Kopf in bestimmten Abständen unter Wasser. Befindet sich der Kopf in dieser Position, wird unter Wasser ausgeatmet. Wenn der Kopf wieder oberhalb der Wasserfläche ist, atmet der Sportler ein.
Beim Kraulschwimmen gibt es zwei Möglichkeiten des Atmens. Das Luftholen kann nach zwei und dann vier Armschlägen gemacht werden. Das Einatmen erfolgt dabei in die gleiche Seitenrichtung. Die zweite Option ist das Einatmen nach drei und dann nach fünf Armbewegungen. In diesem Fall erfolgt das Luftholen jedoch beide Male in entgegengesetzter Seitenrichtung. Das Ausatmen erfolgt bei beiden Optionen, wenn der Kopf unter Wasser ist. Die Seitwärtsbewegungen des Kopfes erfolgen dabei nur beim Einatmen über der Wasseroberfläche. Die restliche Zeit unter Wasser bleibt der Kopf in gerader Position.
Beim Delphinschwimmen atmet ein Schwimmer immer, wenn er an der Wasseroberfläche ist. Sobald der Kopf über Wasser ist und die Arme körpernah anliegen, wird eingeatmet. Beim Abtauchen unter Wasser erfolgt das Ausatmen.
Beim Rückenschwimmen gibt es keine besonderen Hinweise für eine gute Atemtechnik. Der Kopf befindet sich bis auf die Wendung über der Wasseroberfläche, sodass das ein- und Ausatmen im Ermessen des Schwimmers liegt.

