Wenden beim Schwimmen
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Wenden beim Schwimmen
05.08.2010 13:30 von Arndt H.Beim Schwimmen sollte sich ein Sportler nicht nur auf den richtigen Stil des Schwimmens konzentrieren, sondern auch auf das optimale Wendemanöver. Sofern die Wendung am Ende der Bahn gut ausgeführt wird, kann dies einige Zeit einsparen. Die effektive Schwimmleistung wird damit nicht unterbrochen. Ist die Wendung dagegen schlecht ausgeführt, kann dies die Leistung verlangsamen.
Es gibt verschiedene Arten eine Wendung zu machen, aber dennoch lassen sich einige grundlegende Merkmale erkennen. Bei einer Wendung gibt es die Phasen des Anschwimmens, dann folgt das Rehen, dann der Abstoß und der Übergang. Sofern es sich beim Schwimmstil um Brust oder Delphin handelt, müssen beide Arme am Ende anschlagen bei der Wendung. Hat der Schwimmer den Stil des Rückenschwimmens oder Freistil, dann genügt es mit einem beliebigen Körperteil die Wand zu berühren. Beim Rückenschwimmen hat sich deshalb die Wendung mit einer Rückenrolle als bewährt gezeigt. Mit einer Kippwende, die auch als Seitfallwende bezeichnet wird, führen insbesondere Anfänger die Wendung durch. Diese Option erfolgt mit schnellem Anschwimmen, wobei die letzte Armbewegung bereits den Anschlag am Beckenrand ausübt. Der Kopf wird bei dieser Variante zur Seite gedreht und die Beine werden an den Körper gezogen. Mit dieser Hockwendung können die Beine kräftig an der Wand abstoßen und auf der Bahn zurück schwimmen.
Eine andere Möglichkeit der Wendung ist die Kraulwende. Diese wird hauptsächlich beim Schwimmstil des Kraulens angewandt. Es handelt sich dabei um eine komplette Bewegungsänderung. Die Rollbewegung wird bereits eine Körperlänge vor der Wand ausgeführt. Dies geschieht in Form eines Saltos rückwärts. Mit der Rückenrollwende wenden Schwimmer etwa eine Körperlänge vor der Wand und drehen sich dabei in Bauchlage. Der Abstoß der Füße erfolgt dabei kräftig an der Wand. Mit einer hohen Drehwende rückwärts benötigt der Schwimmer weniger Anstrengung als bei der Rückenrolle. Der Schwimmer schlägt dabei mit ausgestreckten Armen an die Wand an und der Körper dreht sich in Bauchlage. Es folgt der kräftige Abstoß. Für welche Art der Wendung man sich entscheidet, hängt vom Schwimmstil ab.

