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Rückenschwimmen


Rückenschwimmen

05.08.2010 13:35 von Arndt H.
Das Rückenschwimmen ist für den Körper vermutlich die angenehmste Art unter den verschiedenen Stilen. Es erfordert aber auch die schwierigste Bewegungsform. Bei dieser Technik spricht man auch vom Kraulschwimmen in Rückenlage. Beim Rückenschwimmen ist das Kinn ein wenig auf die Brust gesenkt und die Arme werden in einer kompletten Drehung am Körper entlang bewegt.
Die Arme werden in abwechselnder Weise ins Wasser hinein und herausbewegt. Der Bewegungsablauf sieht beim Rückenschwimmen vor, dass zunächst der gestreckte Arm ins Wasser getaucht wird. Die Handfläche ist dabei nach Außen gedreht. In diesem Moment beginnt, sich der Oberkörper um die Längsachse zu drehen. Der Arm wird in einer ungefähren Wassertiefe von 30 Zentimetern gebeugt, sodass der Ellenbogen im 90-Grad-Winkel auf Höhe der Schulter bewegt wird. Sobald die Hand mit dem notwendigen Druck auf Höhe des Bauches bewegt wird, sollte der Oberkörper sich langsam in die Gegenrichtung rollen. Sofern der Arm auf Höhe des Oberschenkels gelangt ist, beginnt die Bewegung aus dem Wasser erneut. In diesem Moment taucht der andere Arm ins Wasser ein und vollzieht die gleiche Bewegung wie zuvor die andere Seite.
Die Beine müssen beim Rückenschwimmen ebenfalls einen Teil der Arbeit leisten. Sie bewegen sich im Wechsel auf und ab, was die Vorwärtsbewegung vorantreibt. Während die Armbewegung ein Mal komplett durchgeführt wird, erfolgen sechs Beinschläge. Die Beine halten sich während der gesamten Zeit unterhalb der Wasseroberfläche.
Für das Wenden empfiehlt sich beim Rückenschwimmen im Wettkampf eine Rolle unter der Wasseroberfläche. Laut Vorschrift muss bei einem Wettkampf das Anschlagen am Bahnende mit einem Körperteil erfolgen. In den meisten Fällen sind es die Beine.