Übertraining – Definition, Diagnose und Therapie
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Übertraining – Definition, Diagnose und Therapie
04.08.2010 08:18 von Arndt H.Übertraining bedeutet, dass der Körper sich in einem Überbelastungszustand befindet. Das kann passieren, wenn man kontinuierlich mit einer zu großen Belastung trainiert. Bei einem Übertraining stagniert die Leistung eine lange Zeit und nimmt dann rapide ab. Der Leistungseinbuch führt dazu, dass viele Sportler sich selbst eine falsche Diagnose stellen und das Trainingspensum weiter erhöhen. Folgen von Übertraining sind häufig auch Schlafstörungen, Kopfschmerzen und ein erhöhtes Stressgefühl. Um sicherzustellen, dass die Diagnose „Übertraining“ richtig ist, muss man klären, ob man nicht eventuell an einer Infektion oder Ähnlichem leidet. Dies könnte den Leistungsrückgang ebenfalls erklären.
Für die Diagnose eines Übertrainings gibt es keine genauen Definitionen, da zu viele Faktoren für die Krankheit wichtig sind. Die Meisten sind sehr individuell und können daher nicht als Maßstab gelten. Da keine genaue Diagnose gestellt werden kann, gibt es auch keine Medikamente, die dagegen helfen. Verzichten sollte man auf Nahrungsergänzungsmittel und Antidepressiva, da diese Therapieform keine Erfolge verspricht. Dem Körper muss Zeit gegeben werden, sich von den Folgen und Symptomen einer Überbelastung zu erholen. Das kann je nach schwere der Krankheit auch mehrere Monate dauern. In dieser Zeit sollte eine Trainingspause eingelegt werden, da auch geringere Belastungen den Körper zusätzlich schwächen. Eine Behandlung mit Dopingmitteln erzielt zwar kurzfristige Erfolge, ist aber gesundheitlich noch gefährlicher und sollte deswegen in keinem Fall eingesetzt werden.
Die wirksamste Methode ist Übertraining von Beginn an zu vermeiden und das Training an sein Leistungspotenzial anzupassen und nur langsam zu steigern. Wichtig ist es, dem Körper nach dem Training eine Ruhephase zu gönnen, in der sich die Muskeln regenerieren können.

